Rede des Bischofs Andrij bei der Trauerfeier für Erzbischof Vsevolod (Zusammenfassung)
Bei der Trauerfeier am 27.Dezember 2007 in der St. Andreas-Kirche im Metropolitan-Zentrum der Ukrainischen Orthodoxen Kirche von USA in South Bound Brook, N.J, hielt Bischof von Krateia, leitender Bischof von London und Westeuropa, eine Rede vor den Bischöfen, Priestern, diplomatischen Vertretern und zahlreichen Trauergästen, die von Nah und Fern gekommen waren, um dem verstorbenen Erzbischof Vsevolod die letzte Ehre zu erweisen.
In seiner Rede würdigte Bischof Andrij die Persönlichkeit des Erzbischof und seine vielseitige Tätigkeit, in deren Mittelpunkt stets jeder einzelne Mensch und insbesondere seine Schüler gestanden hätten. Es sei schwierig aus seinem reichen Wirken irgendeinen Punkt besonders hervorzuheben. Es könne aber gesagt werden, dass ihm die Sache einer geeinten orthodoxen Kirche in der Ukraine besonders am Herzen lag. Dieses Ziel und der Glaube daran erfüllten ihn mit immer neuer Kraft in seinem Dienst. Seine Bemühungen fanden jedoch nicht immer Gehör und nicht alle hätten ihn verstanden. Er sei bemüht gewesen, die vor der Orthodoxen Kirche in der Ukraine stehenden Probleme so rasch wie möglich zu lösen, die jedoch weiter bestünden.
Erzbischof Vsevolod sorgte sich um den Priesternachwuchs. Nach der Unabhängigkeit der Ukraine in den 90er Jahren sei es klar gewesen, sagte Bischof Andrij, dass die Ukrainische Orthodoxe Kirche gebildete Priester und Theologen brauche. Bischof Vsevolod hätte nie seinen Dienst für die Kirche vom Dienst für das ukrainische Volk und für das Heimatland getrennt, betonte Bischof Andrij in seiner Trauerrede. Dies sei durch die Besuche und Treffen mit verschiednen Vertretern des kirchlichen und öffentlichen Lebens in der Ukraine deutlich geworden. Jetzt gelte es, dem Beispiel des Erzbischofs zu folgen und für das erstrebte Ziel nach einer starken, geeinten und unabhängigen Ukrainischen Orthodoxen Kirche in einem unabhängigen ukrainischen Staat weiter zu arbeiten.
Bischof Andrij sagte abschließend: „Lasst uns in Demut unseren Herrn bitten, er möge seinen treuen und ergebenen Diener zum Fürsprecher für uns alle, für jene werden lassen, die treu unserer Ukrainischen Orthodoxen Kirche im Namen unseres Herrn Jesus Christus dienen.“